Elisa bei der International Attachment Conference in Leuven (07-09.07.)
Elisa reiste diese Woche zur International Attachment Conference in Leuven. Vor Ort hatte sie die Gelegenheit, mehr über die neuesten Erkenntnisse der Bindungsforschung zu erfahren und die Arbeit des MindLabUlm in diesem Bereich zu präsentieren. Besonders spannend waren die zahlreichen Veranstaltungen zur innovativen Erforschung von Bindungsstilen bei Erwachsenen und deren Weitergabe an die nächste Generation.
Hierzu besuchte sie beispielsweise das von Alessandro Talia, einem bekannten Bindungsforscher von der Université de Lausanne, präsentierte Symposium "Rethinking Attachment Differences through Epistemic Trust: Converging Evidence from 196 Mother–Infant Dyads". Bereichert wurde der Kongress außerdem durch neue Perspektiven auf die Möglichkeit, Forschungserkenntnisse aus dem Bereich der Bindungsforschung in die therapeutische Praxis zu übertragen. Hierzu fand unter anderem eine Diskussionsrunde mit dem Titel "From Attachment Research to Clinical Practice: What Theory, Assessment, and Intervention Really Offer Clinicians?", statt, die von Or Dagan (Long Island University) geleitet wurde.
Besonders inspirierend war der Austausch mit Kolleg:innen aus Litauen, Irland, Dänemark, Frankreich und Israel, die wie wir hier in Ulm mit dem Leuchtturm-Elternprogramm arbeiten. Zusammen mit diesen präsentierte Elisa in einem Symposium mit dem Titel "How the Light Works: Mechanisms, Modalities, and the Body in Mentalization-Based Lighthouse Parenting Programme" unsere Adaptation des Programms für Eltern mit persistierenden somatischen Symptomen. In diesem Rahmen wurde gemeinsam über Kooperationen und neue Forschungsperspektiven nachgedacht. Mit bunten Eindrücken im Gepäck macht sie sich nun auf den Weg zu einem Wortshop zum Leuchtturm-Elternprogramm in Polen und freut sich auf die kommende International Attachment Conference!